Wohin führt uns der 2. Kalte Krieg…?

Von 1945 bis in die 80er Jahre wurde der Konflikt zwischen den Westmächten und dem Ostblock,
genannt „Kalter Krieg“, auf verschiedenen Ebenen ausgetragen.
Dabei versuchten beide Seiten durch militärische, ökonomische und politische Maßnahmen jeweils
den eigenen Einfluß zu erhöhen und den Gegner zurückzudrängen.
Im Zeitalter des Wettrüstens war die Gefahr eines Krieges, sogar Atomkrieges gegenwärtig.

Die „Freie Welt“ vor der atomaren Gefahr aus dem Osten schützen, war die ‚westliche Doktrin‘ im „Kalten Krieg“.
Anstatt die NATO nach 1990 bedachtsam abzubauen, wie es vielerseits erwartet wurde, haben vier amerikanische Präsidenten nacheinander die Strategie verfolgt, die NATO bis vor die Haustür Moskaus und auch Chinas zu erweitern. Wie das zu verstehen ist, erfahren Sie hier!
Auch im 21. Jahrhundert ist infolge der Feindschaft und der Sanktionen gegenüber Russland wegen der Ukrainekrise und der Sezession der Krim ein 2. „Kalter Krieg“ entstanden, der derzeitig noch durch Hetze, Unwahrheiten und die Stationierung der NATO- Truppen an der Grenze zu Russland noch verschärft wird.
Die USA, die EU, auch Deutschland betreiben diese Außenpolitik gegen Russland, um ihre Hegemonie zu bewahren und ihre Globalisierungsziele durchzusetzen – (mehr dazu im Artikel von Stefan Müller, „Warum wir Russland hassen sollen“).
Wohin wird uns der 2. „Kalte Krieg“ im 21. Jahrhundert führen?
Ein Artikel von Erika Köcher – Mein Dank, sagt Maria Lourdes!
Der Putsch in der Ukraine mit dem anschließenden Bürgerkrieg gegen die russische Bevölkerung in der Ostukraine und der Versuch, die Krim durch die NATO zu übernehmen, musste von Russland mit einer Gegenwehr zurückgewiesen werden. 
Die Zurücknahme der Krim 2014/15 ins russische Staatsgebiet war defensiv und völkerrechtlich erlaubt.
Das belegt auch die UN- Charta des Völkerrechtes im Artikel 2, Absatz 4:
„Die Mitglieder unterlassen in ihrer internationalen Beziehung jedes gegen die territoriale Unversehrtheit oder politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.“
Die Abspaltung des Kosovo von Serbien sowie die Sezession der Krim vom ukrainischen Staat und deren Beitritt zu Russland erfolgte auf der Grundlage des in einer Volksabstimmung zum Ausdruck gebrachten Willens der Mehrheit der jeweils dort lebenden Menschen (Krim: 96,77 % stimmten für den Anschluss an Russland) und damit gemäß dem Selbstbestimmungsrecht der Völker nach Artikel 2, Absatz 4 der Charta der UN zu berücksichtigen gewesen wäre. Daß die Abspaltung der Krim und ihre Aufnahme in die Russische Föderation Wunsch der Mehrheit der Bevölkerung auf der Krim entspricht, ist allgemeiner Konsens. Es gilt auch als unzweifelhaft, dass die Mehrheit im Kosovo die Unabhängigkeit befürwortete.
Ich empfinde es deshalb besonders schlimm, dass unsere Politik und hauptsächlich die Medien behaupten, Russland hätte die Krim okkupiert, also das Völkerrecht gebrochen. Auch das 20. Jahrhundert war ein Jahrhundert der Verletzung, Missachtung des Menschen- und des Völkerrechtes, z.B. auch durch Okkupationen von Gebieten und der Sezession von Gebieten fremder Staaten. Schaut man sich die Geschichte darüber an, ist man erstaunt, wie viele Okkupationen und Annexionen im letzten Jahrhundert oft unter Duldung der Großmächte, auch der UN, stattfanden.

http://lupocattivoblog.com/2017/06/03/wohin-wird-uns-der-2-kalte-krieg-fuehren/

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